Alles über Versicherungen
22 Mai
Seit April 2007 gilt in Deutschland die Versicherungspflicht. Arbeitnehmer werden automatisch bei einer gesetzlichen Krankenkasse angemeldet, wenn ihr Einkommen unter 48.150 Euro pro Jahr liegt. Personen mit einem höheren Gehalt haben die Möglichkeit in eine private Krankenkasse einzutreten. Ebenfalls berechtigt für eine private Versicherung sind Studenten, Beamte und Freiberufler.
Die Beiträge für private Krankenkassen ermessen sich nicht am Einkommen des Versicherten, sondern an dessen Gesundheitszustand, dem Alter und dem Geschlecht. Frauen zahlen generell einen höheren Beitrag, da sie laut Durchschnitt häufiger ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Hinzu kommt, dass die private Krankenkasse auch für Vorsorgeuntersuchungen aufkommt, die von Frauen umfassender genutzt werden.
Treten Familien einer privaten Krankenkasse bei, ist für jedes Familienmitglied eine eigene Police abzuschließen. Anders als bei der gesetzlichen Kasse gibt es auch für Kinder keine kostenlose Mitversicherung (Familienversicherung). Die Beitragshöhe für ein Kind ist jedoch unabhängig von Alter oder Geschlecht und liegt durchschnittlich bei 48 Euro.
Die private Krankenkasse (PKV) wird häufig wegen der umfassenden Leistungen gewählt. Während die gesetzliche Kasse nur für notwendige Behandlungen und Therapien aufkommt, kann (je nach Tarif) in der Privatkasse auch ein Zuschuss für Sehhilfen wie Kontaktlinsen oder Zahnersatz gewährt werden. Wer nicht die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV mitbringt, kann eine private Zusatzversicherung (z.B. für Zahnersatz als Zahnersatzversicherung bzw. Zahnzusatzversicherung) abschließen.
Ein Kommentar for "Private Krankenkasse wählen"
[…] Daher ist es ratsam, den Rat des Arztes einzuholen sich auch über die Gesundheitsprogramme der Krankenkasse, ob gesetzlich oder privat zu […]