Nicht nur PKW dürfen auf deutschen Straßen ohne gültige Versicherung nicht gefahren werden, dieses Gesetz gilt auch für Mofas. Das heißt, jeder der ein Mofa auf öffentlichen Straßen führen möchte, braucht eine Mofa Versicherung, eine Haftpflichtversicherung für das Mofa. Diese Mofa Versicherung tritt ein, wenn der Mofa Fahrer schuldhaft einen Verkehrsunfall verursacht und dabei dritte Personen schädigt. Nachweis für eine aktuell bestehende Mofa Versicherung ist das Nummernschild am Mofa, welches alljährlich im März vergeben wird. An der Farbe des Nummernschildes können Außenstehende erkennen, ob gültiger Versicherungsschutz besteht, sie wechselt jedes Jahr, seit März 2008 ist sie schwarz. Die Mofa Versicherung gilt immer nur ein Jahr, genau wie das vergebene Kennzeichen, und da es sich dabei um ein Ablaufkennzeichen handelt, ist es auch nicht notwendig, die Mofa Versicherung extra zu kündigen. Dazu existiert dann noch ein entsprechender Versicherungsschein. Im Allgemeinen kostet die Mofa Versicherung nicht mehr als 100 Euro, das ist in jedem Bundesland unterschiedlich.

Allerdings ist es mit dieser Mofa Versicherung ähnlich wie bei den Autoversicherungen, wer Schäden am eigenen Fahrzeug absichern möchte, der braucht zusätzlich eine entsprechende Teilkaskoversicherung, diese werden über die Mofa Versicherung, die nur die Haftpflicht beinhaltet nicht abgedeckt. Hier sollte jeder Mofa Fahrer sich umfassend informieren und das Kosten Nutzen Verhältnis der zusätzlichen Versicherung abwägen. Schäden an einem Mofa verursachen meistens nicht so hohe Reparaturkosten, wie Schäden an einem PKW. Gerade jüngere Mofa Fahrer, die noch in der Ausbildung sind, haben schon mit der Mofa Versicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, Kosten, die erstmal aufgebracht werden müssen.