Alles über Versicherungen
23 Jul
Wie wir Menschen bleiben auch Tiere nicht immer vor Krankheiten und Unfällen verschont. Für die Kosten von Arztbehandlungen und Operationen kommt bei uns Menschen selbstverständlich die Krankenversicherung auf. Die Behandlungskosten unserer Haustiere dagegen bezahlen die meisten Tierhalter aus eigener Tasche. Aber auch Tierarztkosten können den finanziellen Rahmen der Tierbesitzer sprengen. Zum Wohl des Tieres und der Geldtasche seines Besitzers lohnt sich daher der Abschluss einer Tierkrankenversicherung. Ob Hund, Katze oder Pferd - verschiedene Versicherungen bieten je nach Art, Rasse, Alter und Vorerkrankungen des Tieres verschiedene Tarife an.
Tierkrankenversicherungen übernehmen sowohl die Behandlungskosten für ambulante Behandlungen bis zu einer jährlichen Höchstgrenze wie auch die Vorsorgekosten für die jährlichen Schutzimpfungen, regelmäßige Wurmkuren und Floh- oder Zeckenbehandlungen. In der Regel nicht mit eingeschlossen sind die Kosten, die bei Operationen entstehen. Mit einer Erweiterung um eine Tier-OP-Versicherung kann man aber auch dieses finanzielle Risiko abdecken.
Wer eine solche Tierversicherung für seinen Vierbeiner abschließt, hat freie Arztwahl. Er kann sein Tier in einer tierärtzlichen Praxis oder auch in einer Tierklinik behandeln lassen, wobei ihm von den Behandlungskosten aber immer nur die vertraglich vereinbarte Höchstsumme erstattet wird. Diese wird übrigens von vielen Anbietern im Folgejahr erhöht, wenn im abgelaufenen Vertragsjahr keine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen werden musste.
Die monatliche Versicherungsgebühr orientiert sich bei Hunden an Alter und Rasse. Bei Katzen hängen die Gebühren zudem davon ab, ob das zu versichernde Tier eine Wohnungskatze oder ein Freigänger ist. Grundsätzliche zahlen Besitzer von Freigängern einen höheren Betrag, da die Unfallgefahr und damit die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Versicherung bei diesen Katzen größer ist.