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Allianz Krankenversicherung (PKV)

Im Zuge der Einführung des Gesundheitsfonds in der gesetzlichen Krankenversicherung müssen die meisten Versicherten einen höheren monatlichen Beitrag zahlen als vorher. Das trifft vor allem die, die bisher bei den günstigeren Betriebskrankenkassen versichert waren. Was des gesetzlich Versicherten Leid ist, ist auf der anderen Seite die Freud der privat Versicherten. Denn hier hat sich der Gesetzgeber nicht entschließen können, auch die Privaten mit in den Gesundheitsfonds einzahlen zu lassen und somit können Beamte und Selbstständige weiterhin die Risiken für ihre Gesundheit einzeln bei den privaten Krankenversicherungen abschließen.

Die Allianz Krankenversicherung bietet solche Bausteine für ihr Klientel an und wirbt damit, dass ihre Versicherten in Ergänzung zu der Krankenversicherung von Assistance-Leistungen profitieren, die das Unternehmen für chronisch Kranke bereit hält. Aber auch bei schweren Erkrankungen des Versicherten oder nach einem Unfall steht den Angehörigen aus dem Assistance-Bereich ein geschulter Patientenbegleiter zur Verfügung. Das macht natürlich den Preisvergleich in der Apotheke nicht unnötig (hier helfen Dienste wie z.B. apomio), ist aber eine gute Zusatzleistung.

Die private Allianz Krankenversicherung ist erst seit 2003 aus der damaligen vereinten Krankenversicherung hervorgegangen, die 1996 dem Konzern beigetreten war. Nach eigenen Angaben ist sie der führende Ärzteversicherer in Deutschland; gut 1/4 aller Ärzte sind bei der Allianz Krankenversicherung versichert und somit gehört der Versicherer zum drittgrößten Anbieter auf dem deutschen Versicherungsmarkt.

So können die Versicherten die Gewissheit haben, dass sie eine individuell auf sie zugeschnittene Versicherung abschließen können. Was dem einen Versicherten ein Einzelzimmer Wert ist, kann für den anderen Versicherten umfangreiche Heilpraktikermaßnahmen sein. Zudem bietet das Unternehmen all denen, die gesetzlich in einer Krankenkasse versichert sind, die Möglichkeit an, diese Versicherung durch eine private Zusatzversicherung aufzustocken und Leistungen, die aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung herausgefallen sind, privat ergänzend abzudecken. Dazu gehört eine Krankenhaustagegeld-Versicherung ebenso wie eine private Pflegeversicherung.

Krankenkassenbeiträge

Bei der Betrachtung der Höhe der Krankenkassenbeiträge ist erst einmal zwischen den privaten und den gesetzlichen Krankenkassen zu unterscheiden. Dies sollte bei der Wahl seiner Krankenkasse bedacht werden, vor allem auf eine langfristige Sichtweise.

So orientiert sich die Höhe der Krankenkassenbeiträge bei den gesetzlichen Kassen nach dem Einkommen des Versicherten. In der Vergangenheit haben sich die gesetzlichen Krankenkassen in ihren Beiträgen, noch um einige Prozentpunkte unterschieden. Dies wird sich im Zuge der Gesundheitsreform und dem am 1.1.2009 in Kraft tretenden Gesundheitsfond ändern. Von nun an sind die Krankenkassen dazu veranlasst, einen Einheitstarif zu einem gleichen Prozentsatz anzubieten. Um sich von den anderen Anbietern zu unterscheiden, bietet sich den gesetzlichen Krankenkassen aber die Möglichkeit Wahltarife anzubieten, die zusätzliche Leistungen zu einem erhöhten Beitragssatz enthalten.

Im Gegensatz dazu stehen die Krankenkassenbeiträge der privaten Krankenversicherungen. Hier richtet sich der Beitrag nicht nach dem monatlichen Einkommen, viel mehr kommen Faktoren wie das Alter, Geschlecht und der gesundheitliche Zustand zur Geltung. So können sich vor allem junge Menschen kostengünstig in der privaten Krankenversicherung versichern, wenn sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Im Alter hingegen steigen die Krankenkassenbeiträge der privaten Krankenkassen sehr schnell an und werden nur teilweise durch die Altersrückstellungen abgefedert.

Sowohl private als auch gesetzliche Krankenkassen haben ihre Vor- und Nachteile hinsichtlich ihrer Beitragssätze. Für junge Menschen mit einem hohen Einkommen und keinen oder nur geringen gesundheitlichen Problemen ist die private Krankenkasse die erste Wahl. Für Menschen die planen in Zukunft eine Familie zu gründen und Probleme mit ihrer Gesundheit haben, bietet sich die gesetzliche Krankenkasse, sowohl als Pflicht- als auch freiwillige Versicherung an.

Im Unterschied zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bestimmt der Patient bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) selbst, welche Leistungen er versichert haben möchte. Das Leistungsspektrum einer PKV ist dabei wesentlich umfangreicher als bei der GKV.

In der Privaten Krankenversicherung kann der Antragsteller wählen, ob er nur den Basistarif möchte, oder ob er auch medizinische Sonderleistungen und Sonderbehandlungen versichern will. Die Höhe des Beitrages ist von dieser Wahl entscheidend abhängig. Weitere Einflussfaktoren für die Beitragshöhe sind das Alter bei Antragstellung, der Gesundheitszustand und die jeweiligen Tarifbedingungen der PKV.

Gleiche Leistungen und Voraussetzungen können unterschiedlich von jeder PKV bewertet und eingestuft werden. Danach richtet sich auch die Beitragshöhe, die unterschiedlich sein kann. Vor jedem Vertragsabschluß sollte deshalb ein umfangreicher und unabhängiger Vergleich der PKV erfolgen. Die einmal gewählte Private Krankenversicherung bleibt fast immer lebenslang bestehen, weil jeder spätere Wechsel schon durch das höhere Alter in der Regel teuerer wird. Auch deshalb sollte der beabsichtigte Wechsel zu einer PKV schon in jungen Jahren erfolgen. Ab 55 Jahre ist er kaum noch möglich.

Der Wechsel von der Privatkrankenversicherung wieder zu einer GKV ist nur noch bei Statuswechsel (Hartz IV) gestattet. Wenn dem Versicherungsnehmer der Beitrag zu teuer wird, kann er nur in den Basistarif seiner PKV wechseln. Damit erhält er ähnliche Leistungen wie ein Kassenpatient.

Privatpatienten erhalten nicht wie die Kassenpatienten Sachleistungen, sondern sie müssen mit dem Arzt oder Krankenhaus selbst abrechnen und bekommen dann je nach abgeschlossenem Tarif das Geld von ihrer PKV ganz, oder teilweise wieder.

Krankenkassen Vergleich

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Krankenkassen. Jede der Krankenkassen hat dabei Ihre Besonderheiten anzubieten. Die Leistungsangebote und Preise variieren sehr stark von einander, do dass ein Krankenkassen Vergleich unumgänglich ist. Nur durch einen guten Krankenkassen Vergleich ist es möglich, dass Sie das am besten auf Sie passende Angebot und die auf Sie passende Krankenkasse wählen.

Um das passende Angebot auszuwählen, sollten Sie sich vorher darüber im Klaren sein, welche Leistungen Sie benötigen und wie viel Geld Sie dafür ausgeben können bzw. wollen. Die Regel besagt, dass der Preis sich nach der in Anspruch genommenen Leistung bildet bzw. richtet. Nur bei den privaten Krankenkassen ist eine flexible Leistungsgestaltung möglich. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten keine oder nur wenig Flexibilität an. Bei der gesetzlichen Krankenkasse wird der monatlich zu zahlende Betrag, der sog. Krankenversicherungsbeitrag, nach dem Einkommen gerichtet - ein Vorteil für Geringverdiener. Falls Sie ein hohes Einkommen haben, sollten Sie auf jeden Fall in Erwägung das privat versichern in Erwägung ziehen. Grundsätzlich sollten Sie die Krankenkassen und die Angebote gut vergleichen. Nur so ist es möglich Geld zu sparen. Ein guter Krankenkassen Vergleich bedarf einer guten Recherche im Internet oder auch in Fachzeitschriften. Auch die persönliche Beratung bei den Krankenkassen kann Ihnen helfen.

Die Techniker Krankenkasse (TK)

Die Techniker Krankenkasse wurde im Jahr 1884 als „Eingeschriebene Hilfskasse für Architekten, Ingenieure und Techniker“ in Leipzig gegründet. Mit 6.3 Millionen Versicherten und mehr als 10.500 Mitarbeitern gehört sie heute zu den größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands.

Die Techniker Krankenkasse hat bundesweit 215 Geschäftsstellen und beschäftigt eine große Anzahl von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die in Firmen und Hochschulen beratend tätig sind.

Neben dem gesetzlich festgeschriebenen Leistungskatalog bietet sie ihren Versicherten eine große Anzahl von zusätzlichen Maßnahmen und Vorteilen an. Durch neue Wahltarife mit Selbstbehalt oder Rückzahlung erhalten die Mitglieder der Techniker Krankenkasse die Möglichkeit, Beiträge zu sparen. Das zusätzliche Bonussystem verstärkt diesen Effekt nachhaltig.

Um die gekürzten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung aufzubessern stellt die Krankenkasse - im Verbund mit der „ENVIVAS“ Versicherung – eine private Zusatzversicherung mit günstigen Beiträgen vor. Der Tarif leistet für stationäre-, alternative Heilbehandlung und Zahnbehandlung, Sehhilfen und Krankheit auf Reisen. Die Auslandskrankenversicherung kann auch separat abgeschlossen werden.

Neben einem „Fit &Well“ Programm - mit Angeboten wie Ernährungsberatung, Entspannung oder sportlichen Aktivitäten - sind vor allem die unterschiedlichen Vorsorgeprogramme für die Versicherten wichtig.

Die Techniker Krankenkasse arbeitet aktiv an der Suchtprävention, der Impfprophylaxe und der Früherkennung von verschiedenen Erkrankungen (u.a. Krebs oder Kinderkrankheiten). Hilfreich ist auch das „Coaching für Kinder und Jugendliche“, das Eltern bei der Lösung von Konflikten unterstützt.

Auf der Website der Techniker Krankenkasse können die Mitglieder verschiedene Formulare abrufen, Beitragssätze oder Leistungskataloge einsehen und mit ihrer Krankenkasse in Kontakt treten.

PKV Vergleich im Internet

Versicherungen sind ohne Frage ein mehr oder weniger nötiges Übel, denn zuerst einmal kosten sie dem Verbraucher Geld. Aber im Endeffekt macht sich eine gute Versicherung im Ernstfall natürlich schnell bezahlt, wenn die guten Leistungen in Anspruch genommen werden. Beim PKV Vergleich, sprich einem Vergleich diverser privater Krankenversicherungen, sollte also dementsprechend nicht nur der Kostenfaktor im Vordergrund stehen, sondern sollten auch ein oder auch zwei Blicke auf die Leistungen der Versicherungsgesellschaft und ihres Produktes geworfen werden.

Um einen PKV Vergleich zu initialisieren, muss natürlich überhaupt erst einmal in Erfahrung gebracht werden, wie und wo dies am besten geht. Ohne Frage hat sich hierbei in den letzten Jahren vorallem das Internet bewährt, um einen wirklich ordentlichen PKV Vergleich durchzuführen.
Eigentlich gehört zu dieser Art des PKV-Vergleichs im Internet heutzutage nicht einmal viel Geschick im Umgang mit dem Internet dazu. Schon nach wenigen Sekunden sind in der Regel über eine Suchmaschine mehrere Seiten gefunden, welche einen kostenlosen und unverbindlichen PKV Vergleich durchführen, beispielsweise per Online-Rechner. Zumeist sortieren diese Programm die Angebote nach ihren Preisen, sodass diese besonders für Verbraucher interessant sind, die mit einem Krankenkassenwechsel Geld sparen wollen. Dennoch sollte sich nicht nur auf eine Seite verlassen werden, auch eine weitere Recherche zu den attraktivsten Angeboten sollte weiter erfolgen.

Private Krankenkassen

Private Krankenkassen stehen nur einem begrenzten Personenkreis offen. Dazu zählen unter anderem Selbstständige und Freiberufler sowie Arbeitnehmer, die mit ihrem jährlichen oder monatlichen Einkommen eine gesetzlich festgelegte Grenze überschreiten. Für das Jahr 2008 liegt diese Jahresgrenze bei über 48.200 Euro. Die privaten Krankenkassen bieten ihren Versicherten verschiedene Leistungen an, die individuell zusammengestellt werden können.

Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung sparen vor allem junge und gesunde Arbeitnehmer bei den privaten Krankenkassen durch besonders niedrige Monatsbeiträge. Diese werden anhand unterschiedlicher Faktoren berechnet. Berücksichtigt werden unter anderem das Geschlecht der versicherten Person, der Gesundheitszustand und das Alter zu Beginn der Versicherung, sowie die vertraglich vereinbarten Leistungen. Ein Teil der Versicherungsprämie kann durch Leistungsverzicht auch wieder erstattet werden. Damit sind private Krankenkassen noch attraktiver für Versicherte. Je nach Versicherung sind Rückzahlungen von bis zu sechs Monatsbeiträgen möglich. Einfluss auf die Versicherungsrate hat auch eine mögliche Selbstbeteiligung des Versicherten im Krankheitsfall.

Private Krankenkassen übernehmen unter anderem die Kosten für eine stationäre Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer, die Behandlung durch den Chefarzt, bezahlen hochwertigen Zahnersatz, kieferorthopädische Behandlungen, Kosten für Brillen und Kontaktlinsen und bieten zuzahlungsfreie Massagen und Physiotherapie-Behandlungen. Die von den gesetzlich Versicherten zu zahlende Praxisgebühr von 10 Euro einmal pro Quartal müssen Privatpatienten nicht entrichten.

Vergleich der Krankenversicherung(en) lohnt sich

Die Kassenbeiträge für die Krankenversicherung sind auch in diesem Jahr wieder einmal gestiegen und belasten auf diese Art natürlich wieder einmal besonders die Arbeitnehmer. Wessen Krankenkasse hier nun aktuell die Beiträge erhöht hat, der hat damit die sofortige Chance auf einen Krankenkassenwechsel und sollte dementsprechend einmal einen genauen Vergleich der Krankenversicherung durchführen.

Bares Geld kann mit diesem simplen Vergleich der Krankenversicherung gespart werden, wobei die Betonung schon auf “kann” gelegt werden muss. Es ist natürlich davon abhängig, bei welcher Kasse die jeweilige Person zurzeit versichert ist. Besitzt diese schon recht geringe Beiträge im Vergleich zu anderen Krankenkassen, so kann auch ein Vergleich der Krankenversicherung ergeben, dass ein Wechsel sich überhaupt nicht lohnt. Andererseits kann die jeweilige Person sich aber auch in einer Krankenkasse befinden, die im Vergleich zu anderen Krankenkassen teilweise bis zu zwei Prozent mehr vom Bruttoeinkommen fordert.

Es lässt sich natürlich schnell errechnen, wieviel Einsparpotenzial dann ein Wechsel bieten würde, wenn zu einer deutlich günstigeren Krankenkasse gewechselt wird. Genau aus diesem Grund sollte der Vergleich der Krankenversicherung getätigt werden. Besonders natürlich dann, wenn schon lange nicht mehr geprüft wurde, ob sich die aktuelle Krankenkasse eher bei den teuren oder den günstigen Anbietern ansiedelt. Eine Verzögerung beim Vergleich der Krankenversicherung bzw. Krankenkassen kostet nur noch mehr unnötiges Geld, von daher am besten sofort vergleichen.

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