Alles über Versicherungen
13 Nov
Wenn in Deutschland ein Kraftfahrzeug zugelassen wird, muss der Fahrzeughalter vorher eine KFZ Versicherung abschließen. Im Einzelnen bezieht sich die Versicherungspflicht auf die so genannte KFZ-Haftpflichtversicherung, die im Schadensfall die Schäden des Unfallgegners bis zur abgeschlossenen Versicherungssumme abdeckt.
Mit einer weiteren KFZ Versicherung kann sich der Halter vor schuldhaften Schäden am eigenen Fahrzeug versichern. Dabei handelt es sich um eine Vollkaskoversicherung. Diese Versicherung schließt immer die Teilkasko mit ein. Eine Teilkaskoversicherung kann allerdings auch als eigenständige KFZ Versicherung abgeschlossen werden. In der Teilkasko sind Diebstahl- Brand- und Wildschäden eingebunden. Voll- und Teilkasko kann der Halter mit unterschiedlichen Selbstbeteiligungen abschließen. Damit verringert sich der Beitrag der KFZ Versicherung.
Unfallfreies fahren wird in jeder KFZ Vollkasko- und Teilkaskoversicherung mit Rabatten belohnt. Die KFZ Versicherungen haben für PKW 25 und für Motorräder 8 Rabattstufen. Bei jedem Schaden erfolgt in der entsprechenden KFZ Versicherung eine Hochstufung.
Ein Fahrzeughalter kann mehrere KFZ Versicherungen mit unterschiedlichen Schadenfreiheitsklassen haben. Eine Runter- oder Hochstufung erfolgt immer im konkreten Vertrag.
Weiteren Einfluss auf den Beitrag der KFZ Versicherung hat der Fahrzeugtyp. Alle KFZ sind in entsprechenden Typenklassen eingestuft. Auch der Ort, wo die Zulassung erfolgt, spielt bei der KFZ Versicherung eine große Rolle und bestimmt die Beitragshöhe. Dabei ist entscheidend, ob in der jeweiligen Region viel, oder wenig Unfälle des jeweiligen KFZ Typs waren.
Im Angebot der KFZ Versicherungen sind auch Insassenunfallversicherungen. Hier muss der Halter prüfen, ob das Ereignis nicht schon über eine andere Versicherung abgedeckt ist. Sinnvoll kann sie sein, wenn oft fremde Personen mitfahren.
Die KFZ Versicherungen ein hart umkämpfter Markt. Vor jedem Abschluss sollte ein Versicherungsvergleich erfolgen.
Einige weiterführende Links dazu:
27 Jul
Nicht nur PKW dürfen auf deutschen Straßen ohne gültige Versicherung nicht gefahren werden, dieses Gesetz gilt auch für Mofas. Das heißt, jeder der ein Mofa auf öffentlichen Straßen führen möchte, braucht eine Mofa Versicherung, eine Haftpflichtversicherung für das Mofa. Diese Mofa Versicherung tritt ein, wenn der Mofa Fahrer schuldhaft einen Verkehrsunfall verursacht und dabei dritte Personen schädigt. Nachweis für eine aktuell bestehende Mofa Versicherung ist das Nummernschild am Mofa, welches alljährlich im März vergeben wird. An der Farbe des Nummernschildes können Außenstehende erkennen, ob gültiger Versicherungsschutz besteht, sie wechselt jedes Jahr, seit März 2008 ist sie schwarz. Die Mofa Versicherung gilt immer nur ein Jahr, genau wie das vergebene Kennzeichen, und da es sich dabei um ein Ablaufkennzeichen handelt, ist es auch nicht notwendig, die Mofa Versicherung extra zu kündigen. Dazu existiert dann noch ein entsprechender Versicherungsschein. Im Allgemeinen kostet die Mofa Versicherung nicht mehr als 100 Euro, das ist in jedem Bundesland unterschiedlich.
Allerdings ist es mit dieser Mofa Versicherung ähnlich wie bei den Autoversicherungen, wer Schäden am eigenen Fahrzeug absichern möchte, der braucht zusätzlich eine entsprechende Teilkaskoversicherung, diese werden über die Mofa Versicherung, die nur die Haftpflicht beinhaltet nicht abgedeckt. Hier sollte jeder Mofa Fahrer sich umfassend informieren und das Kosten Nutzen Verhältnis der zusätzlichen Versicherung abwägen. Schäden an einem Mofa verursachen meistens nicht so hohe Reparaturkosten, wie Schäden an einem PKW. Gerade jüngere Mofa Fahrer, die noch in der Ausbildung sind, haben schon mit der Mofa Versicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, Kosten, die erstmal aufgebracht werden müssen.
15 Jun
Eine Mopedversicherung wird vom Gesetzgeber für kennzeichnungspflichtige Zwei- und Dreiräder mit einem Hubraum bis 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h vorgeschrieben. Zu den versicherbaren Fahrzeugen gehören u.a. Mopeds, Mofas, Roller und Quads. Der Betrieb dieser Fahrzeuge ist nur mit einem Führerschein gestattet. Das Mindestalter beträgt 15 Jahre.
Die Mopedversicherung schließt - neben den Kennzeichen für das Fahrzeug - eine Haftpflichtversicherung mit einer vorgeschriebenen Mindestversicherungssumme von 7.5 Millionen € ein. Meist wird diese Summe von den Versicherungsunternehmen aufgestockt. Zusätzlich ist der Einschluss einer Teilkasko oder separaten Diebstahlversicherung möglich.
Das Versicherungsjahr einer Mopedversicherung dauert stets vom 1. März bis zum folgenden 28./29. Februar. Mit dem Ablauf des Jahres enden die Gültigkeit der Kennzeichen und der Versicherung automatisch und müssen erneut beantragt werden. Zusammen mit der neuen Versicherungspolice werden dem Kunden die aktuellen Kennzeichen zugestellt. Die Farbe der Zweiradkennzeichen wechselt jährlich.
Die Beiträge für eine Mopedversicherung errechnen sich aus der KW- Klasse, dem gewählten Schutz und dem Alter des Fahrers. Mit steigendem Alter (über 23 Jahre) werden von vielen Versicherern Rabatte gewährt. Durch Selbstbehalte bei der Teilkasko kann der Beitrag oft verringert werden.
Die Beitragsunterschiede bei Mopedversicherungen sind sehr groß. Auf verschiedenen Internet- Plattformen können die Beiträge und Leistungen der einzelnen Versicherer miteinander verglichen werden.
1 Mrz
Auf deutschen Straßen geschehen jährlich über 2 Millionen Unfälle. Fast immer entsteht dabei Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen. Das beideutet eine jährliche Gesamtschadenssumme in Milliardenhöhe. Folglich ist eine Kfz-Versicherung für jeden Fahrzeughalter unverzichtbar.
Der Nachweis einer KFZ-Haftpflichtversicherung ist Vorraussetzung für die Zulassung eines Fahrzeugs. Diese obligatorische Kfz-Versicherung deckt alle Schäden ab, die der Versicherte anderen Verkehrsteilnehmern zufügt. Für Schäden, die am eigenen Fahrzeug entstehen, kommt die Kaskoversicherung auf. Diese Kfz-Versicherung kann als Vollkasko oder als Teilkasko abgeschlossen werden.
Eine Vollkaskoversicherung empfiehlt sich besonders für teuere Neufahrzeuge, für die ein besonders hohes Diebstahlrisiko besteht. Die Vollkaskoversicherung deckt sowohl alle Schäden ab, die durch eigene Schuld entstehen, als auch solche, die von anderen Verkehrsteilnehmern bei Unfällen mit Fahrerflucht verursacht werden. Außerdem zahlt die Vollkaskoversicherung bei Schäden, die durch Wild, Marder, Naturgewalten oder Vandalismus entstehen, sowie bei Zahlungsunfähigkeit des Unfallgegners. Die Beiträge zur Vollkaskoversicherung lassen sich durch Schadensfreiheitsrabatte und Selbstbeteiligungsvereinbarungen absenken. So kann eine Vollkaskoversicherung ähnlich günstig sein, wie Teilkasko.
Die Teilkaskoversicherung gewährt die gleichen Grundleistungen wie eine Vollkaskoversicherung. Trotzdem ist sie eine schlankere Versicherungsvariante. Diese Kfz-Versicherung kommt bei Vandalismus, selbstverschuldeten Unfällen und bei Zahlungsunfähigkeit oder Fahrerflucht des Unfallverursachers nicht für den entstandenen Schaden auf. Für Fälle, bei denen die Teilkaskoversicherung nicht haftet, kann eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden, zum Beispiel eine Parkschadenversicherung. Das ist eine Kfz-Versicherung, die für Schäden aufkommt, die am Fahrzeug während des Parkens, in Abwesendheit des Fahrers, entstehen und bei denen der Schadensverursacher nachträglich nicht mehr feststellbar ist. In der Regel deckt eine Parkschadenversicherung Schäden bis 500 Euro ab.
Eine andere zusätzliche Absicherung ist ein Schutzbrief. Dabei handelt es sich um eine Kfz-Versicherung, die Leistungen anbietet, die die Kaskoversicherung nicht definiert. Dazu gehören Pannenhilfe, Bergungskosten und ähnliches.
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