Alles über Versicherungen
24 Apr
Das tägliche Leben wäre für die allermeisten Deutschen ohne das eigene Auto gar nicht mehr möglich. Inzwischen steht in fast jedem Haushalt mindestens ein Auto zur Verfügung, die Anzahl der Autos in Deutschland wurde 2012 auf etwa 43 Millionen Exemplare geschätzt. Somit besitzt also mehr als jeder zweite Erwachsene ein eigenes Auto - und der prozentuale Anteil steigt, sobald man sich vor Augen hält, dass Kinder und Jugendliche natürlich zur Bevölkerung zählen, jedoch nicht selbst ein Auto führen dürfen.
Bei der hohen Anzahl von Kraftfahrzeugen auf Deutschlands Straßen ist es somit kein Wunder, dass der Markt für Autoversicherungen hart umkämpft ist. Es wäre bei einem solchen Markt zu erwarten, dass die Anbieter von Autoversicherungen geringe Margen in Kauf nehmen müssen und nicht viele Preis- bzw. Leistungsunterschiede existieren. Diese Vermutung bestätigt sich jedoch nicht.
Wenn von Autoversicherungen gesprochen wird, so ist damit in allererster Linie die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung gemeint. Diese versichert die Halter und Fahrer von Kraftfahrzeugen gegen Schäden, die sie mit dem versicherten Fahrzeug anderen zufügen. Inbegriffen sind beispielsweise Personenschäden (Verletzte), Sachschäden (kaputtes Auto des Unfallgegners) und Schmerzensgeld. Nicht versichert sind dabei jedoch Schäden am eigenen Fahrzeug. Deswegen haben die meisten Deutschen darüber hinaus zusätzlich weitere Autoversicherungen wie die (Voll- oder Teil-)Kaskoversicherung, die eben auch für Schäden oder Entwendungen (von Teilen) des eigenen Autos aufkommt, wobei verschiedene Höhen der Selbstbeteiligung vereinbart werden können, und weitere Leistungen wie den Schutzbrief, der für die Pannenhilfe wichtig ist.
Youtube-Video > CHECK24.de gibt bei n-tv Tipps zur Kfz-Versicherung (www.youtube.com/watch?v=Vq7Jhg-LzOo)
Im Folgenden wollen wir einige zufällig ausgewählte Anbieter von Autoversicherungen mit ihren Konditionen vorstellen, im Anschluss auf Unterschiede eingehen und zuletzt Vergleichsmöglichkeiten an die Hand geben.
3 Nov
Für die Versicherung von Reisemobilen sind die Prämien oftmals im Vergleich zu normalen Kfz-Versicherungen recht hoch und ohne Selbstbeteiligung praktisch gar nicht erhältlich. Einsparungen sind möglich, wenn man den Anbieter wechselt. Ähnlich wie auf dem Pkw-Markt bieten die Versicherer dem Neukunden häufig bessere Konditionen als den Stammkunden an. Wer jedoch mehrere Fahrzeuge bei einem Anbieter versichert hat, kann auf einen Treuerabatt hoffen. Die Preisspanne der Jahresprämien für Haftpflicht und Kasko kann gehörig schwanken. Sie liegt bei einem durchschnittlichen Reisemobil etwa zwischen 1.200 und 2.000 Euro.
Neben einer Kasko-Versicherung sollte der Kunde nach Möglichkeit eine Fahrerunfallversicherung abschließen. Bei einem selbstverschuldeten Unfall sind zwar alle Insassen des Fahrzeugs über die Haftpflicht versichert, allerdings nicht der Fahrer selbst. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, zählt zu den Vielfahrern und trägt damit ein erhöhtes Unfallrisiko. Plant man mit dem Reisemobil eine Fahrt ins Ausland, gilt es vorher zu überprüfen, ob der Versicherungsschutz dort überhaupt Gültigkeit besitzt. Die grüne Versicherungskarte gilt für Europa, aber zum Beispiel nicht für den asiatischen Teil der Türkei. Vorsicht gilt auch beim Autoschutzbrief. Zwar hat man als Inhaber eines solchen Schutzbriefes grundsätzlich Anspruch auf die dort vereinbarten Leistungen, auch wenn man mit dem Reisemobil unterwegs ist. Aber in der Praxis holt der ADAC nur Fahrzeuge bis zu einer Höhe von 3,20 Meter bei Unfall oder Krankheit des Fahrers zurück. Wessen Wohnmobil höher ist, der benötigt u.U. einen speziellen Autoschutzbrief. Eine Auslands-Schaden-Police ist in diesem Fall ebenfalls sinnvoll, sofern man den Urlaub denn in der Ferne verbringt. Erleidet der Kunde mit dem Wohnmobil einen Unfall im Ausland, hat er auch dort Anspruch auf Nutzungsausfall, Mietwagen und Wertminderung. Gerade der letzte Punkt verursacht bei einem Reisemobil häufig hohe Kosten. Anbieter sind u.a. ACCURA und ARAG.
6 Sep
Alle Jahre wieder beginnt im Herbst das Rennen der Versicherungen um die Gunst der Autofahrer. Dabei haben sich in den letzten Jahren vor allem Online-Angebote hervorgetan, die naturgemäß preislich attraktiver sind als die „klassischen“ Anbieter. Viele Autofahrer vergleichen daher jeden Herbst ihren aktuellen Tarif mit den Angeboten der Mitbewerber, wobei das Internet, aber auch Fachzeitschriften oder Automobilclubs als Informationsquelle dienen.
Im Internet finden sich unzählige Seiten mit Versicherungsvergleichen der Kfz.-Haftpflichtversicherungen. Wer sich für diese Art des Vergleichens entscheidet, der sollte sich vorher ganz genau darüber informieren, wer diese Seite betreibt und worauf die Testergebnisse beruhen, denn der beste und detaillierteste Vergleich nützt nichts, wenn die Daten letztlich nicht objektiv sind. Oftmals kann ein kurzer Blick in das Impressum hier schon Klarheit bringen. Ein wichtiger Vorteil der Online-Angebote ist aber dagegen die ständige Verfügbarkeit und das sofortige Erstellen eines unverbindlichen Angebots. Mehr als vorbildlich hat sich hier das Portal „Aspect Online“ erwiesen, dass beim Vergleich der Zeitschrift „Ökotest“ als Testsieger von 15 Portalen gekürt wurde („Ökotest“, Heft 11/2009).
Noch zuverlässiger als Online-Portale sind da die Testergebnisse, die in Zeitschriften oder Kfz.- Monatsblättern zu lesen sind. Bei Blättern wie beispielsweise der „ADAC-Motorwelt“ oder „Motor und Reisen“ vom AvD steht die Seriosität und Objektivität außer Frage. Aber auch der „Focus“ und ähnliche Zeitschriften können wertvolle Tipps zum Thema geben. Hier wird zwar oftmals mit Partnern aus dem Versicherungsbereich zusammen gearbeitet, die Blätter achten aber auch hier auf neutrale Vergleichsergebnisse.
Natürlich ist der jeweilige Tarif von Faktoren wie dem Fahrzeug, der Fahrleistung, dem Alter des Fahrers etc. abhängig, aber auch der Versicherungsschutz variiert hier teilweise erheblich. Auch Umstände wie die Fahrleistung, der Abstellort und natürlich die Höhe der eventuellen Selbstbeteiligung sowie die Zahlweise können den Tarif beeinflussen. Dazu kommen außerdem noch zusätzlich buchbare Optionen wie ein Schutzbrief oder eine spezielle Absicherung der Insassen gegen Unfallschäden. Wer bereits Kunde bei der Versicherung „XYZ“ ist, kann bei einer Haftpflichtversicherung sicher davon profitieren, eine Garantie für den günstigsten Tarif ist das aber nicht.
Bei allen Optionen gibt es einige Merkmale, auf die man beim Vergleich besonders achten und letztlich keinesfalls verzichten sollte. Dazu gehören eine möglichst hohe Haftpflichtsumme, eine Erstattung des Neuwertes bei Neuwagen, je nach Fahrgewohnheiten eine so genannte Wildschweinklausel, sowie eine Absicherung gegen Marderbisse. Wer im Urlaub gerne mit dem Wagen (auch Mietwagen) die fremden Länder erkundet, sollte beim Vergleich außerdem auf eine „Mallorca-Police achten, die dann die im Ausland oftmals geringere Mindestversicherungssumme aufstockt.
Wie auch immer der Versicherungsvergleich der Kfz.-Haftpflichtversicherung auch gemacht wird, mit ein wenig Geduld, Recherche und Zeit sind im günstigsten Fall in den nächsten 12 Monaten sicher ein paar Extra-Kilometer von dem gesparten Geld möglich.