Alles über Versicherungen
27 Jul
Nicht nur PKW dürfen auf deutschen Straßen ohne gültige Versicherung nicht gefahren werden, dieses Gesetz gilt auch für Mofas. Das heißt, jeder der ein Mofa auf öffentlichen Straßen führen möchte, braucht eine Mofa Versicherung, eine Haftpflichtversicherung für das Mofa. Diese Mofa Versicherung tritt ein, wenn der Mofa Fahrer schuldhaft einen Verkehrsunfall verursacht und dabei dritte Personen schädigt. Nachweis für eine aktuell bestehende Mofa Versicherung ist das Nummernschild am Mofa, welches alljährlich im März vergeben wird. An der Farbe des Nummernschildes können Außenstehende erkennen, ob gültiger Versicherungsschutz besteht, sie wechselt jedes Jahr, seit März 2008 ist sie schwarz. Die Mofa Versicherung gilt immer nur ein Jahr, genau wie das vergebene Kennzeichen, und da es sich dabei um ein Ablaufkennzeichen handelt, ist es auch nicht notwendig, die Mofa Versicherung extra zu kündigen. Dazu existiert dann noch ein entsprechender Versicherungsschein. Im Allgemeinen kostet die Mofa Versicherung nicht mehr als 100 Euro, das ist in jedem Bundesland unterschiedlich.
Allerdings ist es mit dieser Mofa Versicherung ähnlich wie bei den Autoversicherungen, wer Schäden am eigenen Fahrzeug absichern möchte, der braucht zusätzlich eine entsprechende Teilkaskoversicherung, diese werden über die Mofa Versicherung, die nur die Haftpflicht beinhaltet nicht abgedeckt. Hier sollte jeder Mofa Fahrer sich umfassend informieren und das Kosten Nutzen Verhältnis der zusätzlichen Versicherung abwägen. Schäden an einem Mofa verursachen meistens nicht so hohe Reparaturkosten, wie Schäden an einem PKW. Gerade jüngere Mofa Fahrer, die noch in der Ausbildung sind, haben schon mit der Mofa Versicherung, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist, Kosten, die erstmal aufgebracht werden müssen.
23 Jul
Wie wir Menschen bleiben auch Tiere nicht immer vor Krankheiten und Unfällen verschont. Für die Kosten von Arztbehandlungen und Operationen kommt bei uns Menschen selbstverständlich die Krankenversicherung auf. Die Behandlungskosten unserer Haustiere dagegen bezahlen die meisten Tierhalter aus eigener Tasche. Aber auch Tierarztkosten können den finanziellen Rahmen der Tierbesitzer sprengen. Zum Wohl des Tieres und der Geldtasche seines Besitzers lohnt sich daher der Abschluss einer Tierkrankenversicherung. Ob Hund, Katze oder Pferd - verschiedene Versicherungen bieten je nach Art, Rasse, Alter und Vorerkrankungen des Tieres verschiedene Tarife an.
Tierkrankenversicherungen übernehmen sowohl die Behandlungskosten für ambulante Behandlungen bis zu einer jährlichen Höchstgrenze wie auch die Vorsorgekosten für die jährlichen Schutzimpfungen, regelmäßige Wurmkuren und Floh- oder Zeckenbehandlungen. In der Regel nicht mit eingeschlossen sind die Kosten, die bei Operationen entstehen. Mit einer Erweiterung um eine Tier-OP-Versicherung kann man aber auch dieses finanzielle Risiko abdecken.
Wer eine solche Tierversicherung für seinen Vierbeiner abschließt, hat freie Arztwahl. Er kann sein Tier in einer tierärtzlichen Praxis oder auch in einer Tierklinik behandeln lassen, wobei ihm von den Behandlungskosten aber immer nur die vertraglich vereinbarte Höchstsumme erstattet wird. Diese wird übrigens von vielen Anbietern im Folgejahr erhöht, wenn im abgelaufenen Vertragsjahr keine ärztliche Behandlung in Anspruch genommen werden musste.
Die monatliche Versicherungsgebühr orientiert sich bei Hunden an Alter und Rasse. Bei Katzen hängen die Gebühren zudem davon ab, ob das zu versichernde Tier eine Wohnungskatze oder ein Freigänger ist. Grundsätzliche zahlen Besitzer von Freigängern einen höheren Betrag, da die Unfallgefahr und damit die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Versicherung bei diesen Katzen größer ist.
20 Jul
Die Kassenbeiträge für die Krankenversicherung sind auch in diesem Jahr wieder einmal gestiegen und belasten auf diese Art natürlich wieder einmal besonders die Arbeitnehmer. Wessen Krankenkasse hier nun aktuell die Beiträge erhöht hat, der hat damit die sofortige Chance auf einen Krankenkassenwechsel und sollte dementsprechend einmal einen genauen Vergleich der Krankenversicherung durchführen.
Bares Geld kann mit diesem simplen Vergleich der Krankenversicherung gespart werden, wobei die Betonung schon auf “kann” gelegt werden muss. Es ist natürlich davon abhängig, bei welcher Kasse die jeweilige Person zurzeit versichert ist. Besitzt diese schon recht geringe Beiträge im Vergleich zu anderen Krankenkassen, so kann auch ein Vergleich der Krankenversicherung ergeben, dass ein Wechsel sich überhaupt nicht lohnt. Andererseits kann die jeweilige Person sich aber auch in einer Krankenkasse befinden, die im Vergleich zu anderen Krankenkassen teilweise bis zu zwei Prozent mehr vom Bruttoeinkommen fordert.
Es lässt sich natürlich schnell errechnen, wieviel Einsparpotenzial dann ein Wechsel bieten würde, wenn zu einer deutlich günstigeren Krankenkasse gewechselt wird. Genau aus diesem Grund sollte der Vergleich der Krankenversicherung getätigt werden. Besonders natürlich dann, wenn schon lange nicht mehr geprüft wurde, ob sich die aktuelle Krankenkasse eher bei den teuren oder den günstigen Anbietern ansiedelt. Eine Verzögerung beim Vergleich der Krankenversicherung bzw. Krankenkassen kostet nur noch mehr unnötiges Geld, von daher am besten sofort vergleichen.
9 Jul
Die Wohngebäudeversicherung wendet sich an Hausbesitzer und versichert gegen die finanziellen Folgen, die durch Schäden an ihrem Wohnhaus entstehen können. Schäden am Gebäude können hierbei zum Beispiel verursacht werden durch einen Brand, eine Explosion oder ein schweres Unwetter, weiterhin durch Wasserschäden, durch einen Rohrbruch, durch Einbruch und ähnliches.
Die individuelle vertragliche Ausgestaltung ist je nach Anbieter einer Wohngebäudeversicherung sehr unterschiedlich. In der Regel können einzelne Leistungen in Form von Bausteinen in den Vertrag aufgenommen werden. Hierzu gehören im Wesentlichen eine Feuerversicherung für die Bauphase des Gebäudes, darüber hinaus so genannte elementare Schäden, wie Erdbeben oder Hochwasser etc. Elementare Schäden sind nur in die Wohngebäudeversicherung aufnehmbar, wenn sich das Gebäude nicht an einem so genannten risikoreichen Ort befindet.
Die Wohngebäudeversicherung kommt auch für die Kosten von beschädigten oder zerstörten zum Haus gehörenden Nebengebäuden, wie z.B. eine Garage oder ein Gartenhaus auf. Zu den Leistungen im Schadensfall gehören die Übernahme von Instandsetzungskosten bei Teilschäden, sowie der vollständige Ersatz eines Gebäudes im Falle eines Totalschadens zum ortsüblichen Wert. Des Weiteren werden seitens Wohngebäudeversicherungen auch die Kosten übernommen, die im Kontext von Aufräum-, Abbruch- und Entsorgungsarbeiten anfallen. Falls das Haus nicht bewohnbar ist, werden Unterbringungskosten übernommen. Im Falle einer Vermietung wird der Mietausfall erstattet.