Alles über Versicherungen
29 Mai
Die Auslandskrankenversicherung übernimmt den Versicherungsschutz für die Dauer des vereinbarten Auslandsaufenthaltes. Häufig wird durch Werbung der Eindruck vermittelt, dass eine Auslandskrankenversicherung sämtliche Kosten übernehmen würde, jedoch ist diese Annahme falsch, denn eine Kostenübernahme betrifft lediglich die durch die Versicherungsbedingungen geregelten Kosten. Die Versicherungsverträge enthalten Klauseln, welche häufig zu Auseinandersetzungen zwischen Kunden und Versicherer führen, auch gerichtliche Verfahren sind hiervon nicht ausgeschlossen.
Üblicherweise wird für eine Reise eine so genannte Reise-Krankenpolice abgeschlossen, deren Gültigkeit sich auf einen Auslandsaufenthalt über einen Zeitraum von sechs Wochen beläuft. Stehen längere Aufenthalte bzw. Reisen bevor, bieten hierfür andere Policen, die für längere Aufenthalte die Kosten übernehmen, den entsprechenden Versicherungsschutz.
Der zu entrichtende Beitrag für die Auslandskrankenversicherung hat jeweils Gültigkeit pro Person, die Ausnahme bildet hierbei eine Familienpolice, welche von der gesamten Familie mit einem Pauschalbeitrag in Anspruch genommen werden kann.
Normalerweise sind in die Policen dergestalt ausgelegt, dass eine Kostenübernahme nur für medizinisch notwendige Maßahmen erfolgt, wie beispielsweise bei ambulantem oder stationärem Aufenthalt oder erforderlicher Zahnbehandlung. Hierbei handelt es sich im Prinzip um nichts anderes als eine Grundversorgung vor Ort, d.h. am Aufenthalts-/Reiseort. Verständlicherweise legt der Reisende bzw. der zu Versichernde Wert auf eine Auslandsreisekrankenversicherung, die ihm eine Versorgung gewährt, die er von zu Hause gewohnt ist.
Eine Auslandskrankenversicherung ist unbedingt erforderlich, sozusagen ein Muss, welche ebenfalls das “Muss” beinhaltet, dass sich der zu Versichernde vor Reiseantritt mit den Versicherungsbedingungen vertraut macht beziehungsweise sich die im Vertrag enthaltenen für ihn unverständlichen Teile von dem Versicherer entsprechend erläutern lässt.
22 Mai
Seit April 2007 gilt in Deutschland die Versicherungspflicht. Arbeitnehmer werden automatisch bei einer gesetzlichen Krankenkasse angemeldet, wenn ihr Einkommen unter 48.150 Euro pro Jahr liegt. Personen mit einem höheren Gehalt haben die Möglichkeit in eine private Krankenkasse einzutreten. Ebenfalls berechtigt für eine private Versicherung sind Studenten, Beamte und Freiberufler.
Die Beiträge für private Krankenkassen ermessen sich nicht am Einkommen des Versicherten, sondern an dessen Gesundheitszustand, dem Alter und dem Geschlecht. Frauen zahlen generell einen höheren Beitrag, da sie laut Durchschnitt häufiger ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Hinzu kommt, dass die private Krankenkasse auch für Vorsorgeuntersuchungen aufkommt, die von Frauen umfassender genutzt werden.
Treten Familien einer privaten Krankenkasse bei, ist für jedes Familienmitglied eine eigene Police abzuschließen. Anders als bei der gesetzlichen Kasse gibt es auch für Kinder keine kostenlose Mitversicherung (Familienversicherung). Die Beitragshöhe für ein Kind ist jedoch unabhängig von Alter oder Geschlecht und liegt durchschnittlich bei 48 Euro.
Die private Krankenkasse (PKV) wird häufig wegen der umfassenden Leistungen gewählt. Während die gesetzliche Kasse nur für notwendige Behandlungen und Therapien aufkommt, kann (je nach Tarif) in der Privatkasse auch ein Zuschuss für Sehhilfen wie Kontaktlinsen oder Zahnersatz gewährt werden. Wer nicht die Voraussetzungen für einen Wechsel in die PKV mitbringt, kann eine private Zusatzversicherung (z.B. für Zahnersatz als Zahnersatzversicherung bzw. Zahnzusatzversicherung) abschließen.
20 Mai
Die Gebäudeversicherung ist eine Versicherung zum Schutz und zur Risikoabsicherung ihrer Gebäude. Gebäudeversicherungen schützen dabei alle im Versicherungsvertrag benannten Gebäude, Nebengebäude und Garagen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Zubehör mitzuversichern.
In der Gebäudeversicherung können Sie folgende Risiken versichern: Schäden durch einen Brand, durch Leitungswasser, einen Sturm und Hagel. Zudem haben Sie die Möglichkeit weitere Elementarschäden mitzuversichern, wie zum Beispiel Überspannungsschäden an Gebäudebestandteilen, Heizungsanlagen oder Klingelanlagen. Im Falle eines Totalschadens erhalten Sie den Zeitwert des Gebäudes von der Versicherung. Den versicherten Neuwert erhalten Sie erst bei Abschluss des Wiederaufbaues ausgezahlt.
Auch bei der Gebäudeversicherung sollten Sie auf eine ausreichende Versicherungssumme achten und Unterversicherungen oder Überversicherungen vermeiden. Bei der Berechnung der Versicherungssumme sollten Sie folgende Kriterien beachten: Die Bauartklasse, die Art der Bedachung und der Standort des Gebäudes, sowie die Nutzung und die Ausstattung des Gebäudes.
Informieren Sie sich vor einem Vertragsabschluss bei nicht nur einem Gebäudeversicherer, sondern lassen Sie sich ausreichend beraten.
17 Mai
Die Krankenversicherung dient dazu, den Versicherten gesundheitlich zu schützen. Insbesondere ist die Krankenversicherung auch für die gesundheitliche Versorgung und Vorsorge gedacht.
Im Allgemeinen gibt es zwei unterschiedliche Arten der Krankenversicherung. Es gibt die private Krankenversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung.
Der Großteil der Bevölkerung in Deutschland nimmt die gesetzliche Krankenversicherung über gesetzliche Krankenkassen in Anspruch (GKV). Diese dient dazu, den Versicherten mit einer Grundversorgung zu versorgen. Eine Standard-GKV beinhaltet wenig zusätzliche Leistungen und ist auch nur bedingt erweiterbar. Nur durch eine zusätzliche Versicherung kann der Versicherte mehr Leistung in Anspruch nehmen (siehe private Zusatzkrankenversicherung). Ein großer Nachteil bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist vor allem das unflexible Leistungsangebot und die hohen Kosten, die durch Zuzahlungen bei Medikamenten oder auch anderen Heilungsverfahren beansprucht werden.
Wenn Sie für sich ein flexibleres Leistungsangebot benötigen und dazu auch noch ein hohes Einkommen besitzen, dann könnte die private Krankenversicherung für Sie interessant sein. Das Hauptmerkmal dieser Art von Versicherung ist ihre Flexibilität. Sie können die Versicherung nach Ihren gewollten Leistungen wählen. Daher besitzen Sie bei der privaten Krankenversicherung in der Regel einen besseren Gesundheitsschutz. Dies sind zum Beispiel hochwertige Medikamente oder auch der Anspruch auf ein Einzelzimmer bei einem Krankenhausaufenthalt.
Grundsätzlich sollten Sie vor Abschluss eines Vertrages bei einer Versicherung immer gut die Leistungen vergleichen. Das Internet kann dabei für einen Krankenkassenvergleich gut behilflich sein.
13 Mai
Im Versicherungsbereich gibt es in Deutschland eine Vielzahl von Angeboten. Im Grunde ist fast jeder Lebensbereich des Menschen zu versichern. Dabei gibt es notwendige Versicherungen und solche, die eher nur für einen bestimmten Personenkreis interessant wird. Zu den notwendigen Versicherungen zählt beispielsweise auch die Privat-Haftpflicht-Versicherung. Diese Versicherung deckt alle Kosten ab, die dem Versicherten dadurch entstehen können, dass er schuldhaft einen Schaden herbeigeführt hat, sei es an Personen, Sachen oder am Vermögen einer anderen Person.
Die Privathaftpflicht hat zum Einen die Aufgabe, den Versicherten vor unberechtigten Ansprüchen Dritter zu schützen, aber natürlich zum Anderen auch, den entstandenen Schaden finanziell zu regulieren. Die Privat-Haftpflichtversicherung wird allerdings dann keine Schadensregulierung vornehmen, wenn der Versicherte grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich einen Schaden herbeigeführt hat.
Versichert sind in der Privathaftpflicht im Grunde alle Schäden, die der Versicherte durch Unachtsamkeit oder Zufall in normalen Alltagssituationen herbeiführt.
Ein klassischer Schadensfall ist z.B., wenn der Versicherte bei einem Bekannten zu Besuch ist und aus Versehen die teure Porzellanvase zerstört. In diesem Fall würde die Privathaftpflicht den Schaden übernehmen.
Übliche Deckungssummen bei der Privathaftpflicht Versicherung sind mindestens 3 Millionen Euro bei Sach- und Personenschäden, sowie 250.000 Euro bei Vermögensschäden.
11 Mai
Für jeden Berufstätigen ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zu einer der wichtigsten Versicherungen geworden. Jeder 4. Erwerbstätige wird im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Sie müssen beachten, dass der Staat die Zahlung für die BU 2001 verändert hat und nur noch bei dauernder Erwerbsunfähigkeit eine Minimalrente zahlt (siehe Erwerbsunfähigkeitsrente).
Schon für wenig Geld können Sie eine BU ohne Verweisrecht abschließen, wo die vereinbarte Rente gezahlt wird, wenn Sie ihren Beruf nicht mehr ausüben können (vgl. auch abstrakter Verweis).
Der Versicherungsbeitrag richtet sich nach der Berufsgruppe, der Sie angehören. Für schwere körperliche Arbeit ist er im Gegensatz zu anderen Tätigkeiten geringfügig höher.
Die Vertragslaufzeit Ihrer BU sollte immer bis zum Anschluss an die Altersrente gehen, damit im Schadensfall keine Lücke entsteht.
Ihre BU können Sie als selbständigen Vertrag oder in Kombination mit einer anderen Versicherung (meist einer Lebensversicherung) abschließen. Beim Kombivertrag müssen Sie beachten, dass bei Beendigung des Hauptvertrages auch die BU weg ist.
Ein Neuabschluss ist durch das höhere Eintrittsalter dann auch deutlich teuerer.
Durch die unterschiedlichen Tarife und Versicherungsbedingungen kann der Beitrag bei gleichen Leistungen zwischen den Anbietern sehr unterschiedlich sein. Hier sollten Sie unbedingt vor dem Vertragsabschluß einen Versicherungsvergleich durchführen. Das können Sie sehr bequem und ohne Kosten zu Hause am Computer über das Internet tun. Sie geben Ihre gewünschten Daten in der Tabelle ein und die günstigsten Anbieter für Berufsunfähigkeitsversicherungen werden Ihnen sofort angezeigt.
5 Mai
In Deutschland muss jeder Bürger eine Krankenversicherung bei einer Krankenkasse vorweisen. Bei der Wahl der Krankenkasse sind Sie jedoch nicht eingeschränkt und dürfen daher frei entscheiden.
Da es in Deutschland sehr viele unterschiedliche Krankenkassen gibt, herrscht auch auf dem Markt ein sehr großer Wettbewerb. Daher sollten Sie sich möglichst genau über die jeweiligen Vor- und Nachteile der Krankenkassen informieren.
Eine gute Wahl einer Krankenkasse kann für Sie bedeuten, dass Sie eine Menge Geld sparen. Daher lohnt es sich auch öfters mal die Leistungen und Angebote für private Krankenkassen zu vergleichen und gegeben falls zu einer günstigeren und besser passenden Krankenkasse zu wechseln.
Ob Sie sich gesetzlich oder privat versichern lassen wollen, hängt in der Regel von verschiedenen Faktoren ab. Diese sind zum Beispiel die Höhe Ihres Einkommens und die gewünschten Leistungen. Wenn Sie ein sehr hohes Einkommen besitzen lohnt es sich auf jeden Fall, die privaten Krankenversicherungen zu vergleichen. Eventuell können Sie nämlich bei einem Krankenkassenwechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung Geld einsparen.
Bei allen Krankenkassen sollten Sie vor der Wahl jedoch einen guten und umfangreichen Krankenkassenvergleich anstellen. Nur so können Sie gewährleisten, dass Sie einem Menge Geld sparen.