Alles über Versicherungen
22 Apr
Statistiken zeigen, dass heute jeder 4. Arbeitnehmer im Laufe seines Lebens voll oder zum Teil berufsunfähig wird. Die Berufsunfähigkeit wird nicht ausschließlich durch Unfälle ausgelöst, sondern vor allem die psychischen Erkrankungen nehmen in den letzten Jahren immer mehr zu.
Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt nur noch Leistungen an Arbeitnehmer aus, welche vor dem 01.01.1961 geboren sind. Die Leistungen durch die gesetzliche Versicherung bei Berufsunfähigkeit sind abhängig von dem bisherigen Einkommen, wobei bei einer vollen Berufsunfähigkeit im Schnitt rund 700 Euro jeden Monat ausgezahlt werden. Arbeitnehmer, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, sollten für die eigene Absicherung eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, denn diese sichert den bisherigen Lebensstandard sowie die finanzielle Absicherung einer vorhandenen Familie.
Die Absicherung gegen das Risiko Berufsunfähigkeit empfiehlt sich für jeden, der auf seine eigene Arbeitskraft angewiesen ist um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Einen private Absicherung im Bereich der Berufsunfähigkeit kann erfolgen durch den Abschluss eines eigenständigen Vertrages, durch eine Risikoversicherung welche gleichzeitig eine Berufsunfähigkeitversicherung beinhaltet, durch eine Kapital- oder Rentenversicherung mit eingeschlossener Berufsunfähigkeits Versicherung, durch eine Basisrente mit eingeschlossener Berufsunfähigkeitsversicherung oder durch eine Kombination mit einem Aktienfonds oder Rentenfonds.
10 Apr
Eine private Krankenversicherung in Deutschland sichert die aufgrund eines Unfalls, einer Krankheit oder durch Gesundheitsmaßnahmen entstandene Kosten ab, und wird bei privaten Versicherungsunternehmen abgeschlossen.
Sie können eine private Krankenversicherung als eine Teilversicherung, Vollversicherung, Zusatzversicherung für beispielsweise eine Auslandsreise, als Krankentagegeldversicherung oder Krankenhaustagegeldversicherung abschließen.
Der Vertragsabschluss und der Anfangsbetrag der Versicherungsprämien bei dem privaten Versicherungsunternehmen hängt dabei vom Gesundheitszustand, Alter, Geschlecht und der Leistung ab. Die Versicherungsprämien für die private Krankenversicherung sind
einkommensunabhängig.
Sie werden in einer privaten Krankenversicherung nur dann aufgenommen, wenn in der gesetzlichen Krankenversicherung keine Versicherungspflicht mehr besteht, weil Ihr Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt oder Sie ein Freiberufler, Selbständiger oder Beamter sind.
Die Studenten sind zwar in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungspflichtig, können sich aber nach einer Befreiung bei der privaten Gesellschaft mit einer Garantie auf die Studententarife versichern lassen.
Journalisten und Künstler erlangen über die Künstlersozialkasse einen Zuschuss zu der gesetzlichen Krankenversicherung, wo sie pflichtversichert sind. Nach dem Erfüllen der Voraussetzungen können Sie als solcher Freiberufler zu einer Privatversicherung wechseln und auch dann den Zuschuss von der Künstlersozialkasse erhalten.
Gesetzlich versicherten Personen steht zudem eine private Zusatzkrankenversicherung zu.
Der Antrag für die private Krankenversicherung kann aufgrund des Gesundheitszustands des Antragstellers abgelehnt werden.
Die Neugeborenen werden unabhängig vom Gesundheitszustand versichert, wenn jedoch ein Elternteil bei der privaten Versicherungsgesellschaft seit drei Monaten vollversichert ist.
1 Apr
Die Rechtsschutzversicherung ist zuständig für die bei einem Rechtsstreit entstehenden Kosten. Im konkreten Schadensfall übernimmt sie die Kosten für einen Anwalt, die Kosten für die Gerichtsverhandlung, die Gutachtergebühren, die Gebühren für die Zeugen, sowie auch die Gelder der gegnerischen Seite im Falle eines entsprechenden Urteils.
Bis zu einer im jeweiligen Versicherungsvertrag geregelten Höhe werden auch die Kosten für eine eventuelle Kaution übernommen. Für interessierte Kunden gilt es, sich bereits vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung bewusst zu machen, dass eine Rechtsberatung im Sinne einer vorbeugenden Maßnahme nicht Bestandteil der Versicherung ist. Es ist hierbei zwischen Rechtsberatung und der so genannten Rechtsverfolgung im Sinne eines bestehenden Rechtsfalles zu differenzieren.
Eine Rechtsschutz-Versicherung kann für verschiedene Bereiche abgeschlossen werden, sowie wahlweise für private Versicherungsnehmer und für Institutionen, bzw. für Firmen. Bei beiden werden die Kosten in einem Schadensfall in der Regel erst nach einer Wartephase von drei Monaten übernommen.
Zu den Bereichen, für die eine Rechtsschutzversicherung möglich ist, gehören unter anderem die Private Rechtsschutzversicherung, die Berufsrechtsschutzversicherung, die Opferrechtsschutzversicherung oder auch die Gebäuderechtsschutzversicherung.
Die vertraglichen Bedingungen sind grundsätzlich sehr spezifisch auf den einzelnen Versicherungsnehmer zugeschnitten. Die Prämienhöhe orientiert sich im Wesentlichen daran, ob lediglich berechtige Ansprüche auf Schadensersatz versichert werden oder darüber hinaus auch das Abwehren dieser Ansprüche.
Bei den meisten Rechtsschutz-Versicherungen wird vertraglich eine Selbstbeteiligung vereinbart. Diese hat zur Folge, dass bis zu einer bestimmten Summe pro Rechtsfall der Versicherungsnehmer selbst haftet. Je höher diese vereinbarte Summe ausfällt, desto geringer fällt üblicherweise die Beitragshöhe aus.
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